wU13-Oberliga: Erstes Heimspiel mit Sieg gegen Marburg
Sichtlich nervös im ersten Spiel vor heimischem Publikum waren die u13-Mädels am Sonntag in der DHS. Nicht besonders gut gespielt gelang letztlich doch der zweite Oberligasieg mit einem 82:43 Ergebnis für die Weiterstädterinnen.
Schon bei der Hessenmeisterschaft hatte man sich gegen den Bundesliganachwuchs aus Mittelhessen sehr schwer getan, dann deutlich gewonnen. Der damalige Sieg war in den Köpfen der Mädels und alle waren sich vielleicht zu sicher. Auf jeden Fall hat die Marburger Mannschaft sich enorm weiterentwickelt und machte den Gastgebermädels das Leben gerade im ersten Viertel ganz schön schwer. Man kam gut in die Partie und führte nach 6 Minuten mit 11:2, aber Marburg kämpfte um jeden Zentimeter und plötzlich stand zur ersten Viertelpause ein 16:14 auf der Anzeige.
Es war nicht besonders schön, was die Philipowskyschützlinge zeigten und so fand man von Trainerseite aus nicht nur Lobesworte in der Viertelpause. Mit 25:8 wurde das zweite Spielviertel dann ein bisschen klarer für die SGW-Mädels. Obwohl die Anzahl der Fehlpässe auf Heimseite weiter sehr groß war, war vor allem Lara Müller jetzt vom Ehrgeiz gepackt und nahm das Heft in die Hand. Mit 10 Punkten in Folge eröffnete sie das zweite Viertel und brachte damit ihre Mannschaft erst richtig ins Spiel, 41:22 der Stand zur Halbzeit.
Bei der Halbzeitansprache waren sich alle Mädels bewusst, dass ihr Auftreten nicht so besonders toll war und alle nahmen sich für die zweite Hälfte viel vor. Sandra Schmidt, die sonst ein sicherer Punktegarant ist, war mit der Verteidigung der sehr starken Marburgerin Esra Prisender während des ganzen Spiel so beschäftigt, dass sie im Angriff nicht in ihr gewohntes Spiel fand, sie machte ihre Sache aber sehr gut. Am Sonntag sprang als Punktegarant Marianne Friedrich in die Bresche und übernahm Verantwortung, ebenso wie Pranni Bahtijarovic und Johanna Tepe. Überrascht waren die Trainer vom Auftritt von Jule Randzio, die mit 8 Punkten zeigte, wie wichtig sie sein kann. Die Mädels, die während der Woche auf Schulfreizeit waren, fanden diesmal etwas schwerer ins Spiel, sie hatten vor allem mit der aggressiven Spielweise der Gegnerinnen so einige Probleme. Aber letztlich machten alle ihre Sache sehr gut und gerade die jungen Nachwuchsspielerinnen zeigen eine Steigerung von Spiel zu Spiel.
Es spielten: Marianne Friedrich, Johanna Tepe, Sandra Schmidt, Jule Randzio, Annalisa Beck, Pranvera Bahtijarovic, Michelle Wörsdörfer , Leia Storm und Lara Müller.
Coach: Regi Philipowsky und Joscha Domdey





September 24th, 2009 at 18:48
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