wU11 – Erfolg trotz schlechter Trefferquote
Spielbeginn 10 Uhr in der Adam-Danz-Halle und 10 Weiterstädter Mädels „wuseln“ schon um viertel nach 9 wach durch die Halle! Oder etwa doch nicht? Anwesend waren alle Spielerinnen, um sich vor dem Spiel gegen die Konkurrentinnen aus Groß-Gerau warm zu spielen. Aber wach waren sie zum Spielbeginn trotzdem nicht alle.
Vielleicht ist 10 Uhr für unsere Jüngsten Nachwuchsspielerinnen etwas zu früh, denn das Spiel startete äußerst zäh. Im ersten Viertel schaffte es der Ball immerhin zweimal für die Heimmannschaft durch den Ring – 4 Punkte. Glücklicherweise waren auch die Groß-Gerauerinnen noch nicht ganz wach, deren Korb wurde gar nicht getroffen.
Das zweite Viertel begann dann durchaus munterer, aber auch jetzt hing der Korb anscheinend für beide Mannschaften doch etwas zu hoch und viele, viele Versuche gingen daneben. Aber das Schöne bei den Mädels ist ein unbändiger Kampfeswille. Jede streckte sich nach dem Ball, hielt ihn fest oder wollte ihn sofort zurückbekommen, falls die Gegnerinnen ihn im Besitz hatten. Auch die Groß-Gerauerinnen kämpften um jeden Ball und es entwickelte sich ein schnelles Spiel in beide Richtungen bis zum Halbzeitstand von 15 : 4.
Zum Glück müssen wir uns jetzt hier nicht mit Prozentrechnung befassen, denn die Trefferquote blieb weiter unterirdisch – noch „unterirdischer“ aber für die Groß-Gerauerinnen, sie trafen im dritten Viertel nicht einmal den Korb. Unsere Mädels dagegen hatten fast schon so etwas wie einen kleinen Lauf und legten einen 13 : 0 Run aufs Parkett.
Nun war der Vorsprung doch schon recht komfortabel, sodass im vierten Viertel ein wenig ausprobiert werden konnte. Die etablierten Kräfte – sofern man in einer wU11 schon davon sprechen kann – erhielten ihre verdienten Pausen auf der Bank und die Mannschaftsneulinge ihre verdienten Spielminuten. So ging das letzte Viertel mit 4 : 6 an die Kreisstädterinnen.
Der Endstand in diesem Spiel betrug 32 : 10. Bei einer besseren Chancenverwertung hätte der Sieg auch höher ausfallen können, wobei ein Kommentar von Groß-Gerauer Seite auch lauten könnte: „Bei einer besseren Chancenverwertung hätte das Ergebnis auch andersherum lauten können“.
Hadern wir also nicht über prozentuale Trefferquoten und geringe Chancenverwertung, sondern freuen uns über einen weiteren Sieg der wU11.
Es spielten am Samstag Morgen: Malin, Aylin, Briana, Johanna, Nele, Katharina, Lea H., Lea S., Anna und Melissa




